Patrick Richardt

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Soll die Zeit doch vergehen

„So, wie nach Kriegen“ heißt das vor bereits vier Jahren erschienene Debüt Album des jungen Songwriters Patrick Richardt. Die erste Singleauskopplung „Adé, Adé“ schlich sich damals durch sämtliche kleinere Radiostationen des Landes, wurde zum Indie-Hit und blieb - einmal angehört – in unseren Köpfen & Herzen kleben.

„Udo Lindenberg und Jan Plewka heulen sich die Augen aus vor Neid.“, schrieb das INTRO Magazin. Patrick Richardt habe „das Zeug zum Star“ der Musikexpress.
Es folgten zahlreiche mitreißende Auftritte auf eigener Clubtour quer durch’s Land, sowie große Support Shows u.a. für die Sportfreunde Stiller, Thees Uhlmann und Kettcar.

Die bedingungslose Melancholie von Stücken wie „Wie nach Kriegen“ oder die rotzige Trotzigkeit von „Wie die Meere entstehen“ konnte live genauso überzeugen wie auf Platte. Dann aber wurde es plötzlich still um den neuen Geschichtenerzähler aus Krefeld. Der Weg zum zweiten Album erwies sich als länger und deutlich schwieriger als gedacht. Angstzustände und Depression machen dem jungen Liedermacher zu schaffen oder wie Patrick Richardt zwei Jahre später dann unbekümmert selber sagt: „Ich hing' ne Weile lang durch und hab wenig bis gar nichts auf die Kette gekriegt. Ist wieder besser jetzt.“ Und wie sehr uns das freut brauchen wir wohl nicht weiter erklären.

Neuer Aufschlag – „Soll die Zeit doch vergehen“
Am 3. März 2017 erscheint endlich das langersehnte zweite Album und damit wohl eine der persönlichsten Platten des Jahres. Patrick Richardt legt die Hebel auf den Tisch, durch- pflügt die mittleren Nähen und lässt erneut Songperlen vom Nichtswissenkönnen im „Al- les-Ahnen-Vermögen“ aus den Strudeln des Kielwassers sprudeln.
„Soll die Zeit doch vergehen“ ist der Soundtrack in einen sich verschleppenden Frühling voller Momente farbenreichen Zwielichts, aus denen wir als Du hervortreten. Mal Krefel- der Wild West, mal Hamburger Anarcho im “Quetschkommodenton“. Manchmal romanti- sche Aversion aber immer original, echt und ein Echolot in den Welten die uns darin ein- holen.
Der 28-jährige Songwriter legt zusammen mit seinem Produzenten und Gitarristen Ben- jamin Kronski endgültig die Scheu vor eingängigem Pop ab, bleibt seinen eigenen Geset- zen dabei mit Leichtigkeit treu und präsentiert eine treibende Platte zum Umarmen, wäh- rend sie Dich gleichzeitig ausschüttelt. „Soll die Zeit doch vergehen“ ist hoffnungsvoll & voller Sorge und dabei so widersprüchlich einleuchtend wie ein alter Freund.
Patrick Richardt hat zu neuem Antrieb gefunden und beweist erneut auf ganzer Länge sein enormes Songwriting-Talent. Egal ob eingängiger Pop mit flehenden Textzeilen bei „I.D.E.A.L“, rumpelndes Schlagzeug & krachige elektronische Gitarren bei „Panikherz“ o- der die eindringliche Ballade „Wie Weit“ mit Beatles-affinem Streicherarrangement.
Der 28-jährige ist zurück und hat auf „Soll die Zeit doch vergehen“ zu einer lauteren, präg- nanteren Stimme als auf seinem Erstlingswerk gefunden. Ein fast schmerzhaft ehrliches Werk, wie ein Hörbuch, aufgeblättert von einer Stimme an die man sich anlehnen kann. 

Veröffentlichungen

Soll die Zeit doch vergehen
03.03.2017, GHvC
So, wie nach Kriegen
25.01.2013, GHvC



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